Jeder Mensch ist von Natur aus selbstständig.

Jeder Mensch ist von Natur aus selbstständig.

Leider sagt das niemand den Kindern. Sie sagen lieber, "geh' brav zur Schule und dann schau' dass du wo unterkommst!" Mit Betonung auf "unter".

Kein Kind kommt als unselbstständiger Mensch auf die Welt. Arbeitsrechtlich gesehen, klarerweise. Kleinkinder sind geniale, intuitive Verkäufer. Kinder lernen später von den Eltern und in der Schule: Lerne fleißig und such' dir einen guten Job! Schau, dass du wo unterkommst! Das Unterbewusstsein lernt, dass es im Leben darauf ankommt, für jemand anderen zu arbeiten und seine Zeit an diese Organisation zu verkaufen. Auch das ist eine geschäftliche Entscheidung und nach wie vor kann das eine gute Entscheidung sein. Aber Achtung: Anders als früher ist es heute auf einfache Art möglich, parallel für ein fremdes Unternehmen oder eine Organisation zu arbeiten und daneben sein eigenes Ding zu tun. Halten wir uns die soziale und wirtschaftliche Entwicklung vor Augen, dann glaube ich, das ist die Zukunft.

Die Zeit ist reif für c2c, Vertrieb von Konsument zu Konsument. Geben tut es das schon lange, aber die Schubrakete zündet jetzt. Mit dem Smartphone haben wir das Web2Go immer dabei. Für ein Geschäft ohne eigene Unternehmensstruktur könnten die Voraussetzungen nicht besser sein. Es gibt allen die Möglichkeit, parallel zum normalen Berufsleben ein eigenes Business zu besitzen und zu gestalten. Das bedeutet nicht nur Chancen, ohne ein finanzielles Risiko eingehen zu müssen, es bedeutet neu zu denken und trägt zur Produktvielfalt bei. 

Die Markt-Konzentration der Einzelhandelsketten ist nirgends in Europa so groß wie in Österreich. Supermarkt, Drogeriemarkt, Amazon.

Mein Eindruck: "Viele Menschen kennen gar nichts anderes mehr, als die Marken im Supermarkt, die sie ständig kaufen, von der Werbung her kennen plus neuerdings eben Amazon."

Aber Achtung: Es gibt Produzenten, die diesen Weg nie mitgegangen sind und dennoch Bestand und Zukunft haben.

Auf dieser Webseite geht es um Marken, die von Konsumenten an Konsumenten verkauft werden, also normale Menschen, die hier leben, hier konsumieren und hier versteuern. 

Geschätzte 40-50.000 von diesen mehr oder minder aktiven Nahversorgern leben allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz und die haben auch in Corona-Zeiten mit ihren Produkten Menschen versorgt, die diese Sachen dringend gebraucht haben. Die meisten arbeiten still und leise, haben kein klobiges Firmenschild am Kopf kleben, aber Du triffst solche Leute jeden Tag irgendwo. Du erkennst sie bloß nicht als "Privat"-Geschäftsleute.

Mein Vorschlag: "Kaufe nicht stur nach Gewohnheit ein. Es gibt viel mehr tolle Produkte als Platz in den Regalen und selbst wenn Amazon mittlerweile fast unschlagbar praktisch ist bleibt die Frage, ob wir uns à la longue etwas Gutes tun, jede Kleinigkeit bei Amazon zu kaufen. Wohin fließt das Geld am Ende des Tages, nach Kassa-Schluss? Bitte überlege Dir das und schaue Dir die Alternativen an."

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